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Anthropic startet Tool zur autonomen Laborsteuerung

Financial Times Companies •
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Anthropic bringt ein Forschungssystem auf den Markt, mit dem seine Software wissenschaftliche und technische Geräte zur Durchführung von Experimenten steuern kann – es ist das erste Tool des Unternehmens, das für den Einsatz in der physischen Welt konzipiert ist. Der Fortschritt kommt zu einer Zeit, in der der Hersteller des Claude-Chatbots sein Unternehmensgeschäft vor dem geplanten Börsengang im Wert von $2tn ausbauen will.

Das neue Tool namens Model Hardware Standard ermöglicht es KI-Agenten, Geräte autonom zu betreiben – von komplexen Mikroskopen über Flüssigkeitshandler und Laser bis hin zu Roboterarmen. Jonah Cool, der bei Anthropic die Partnerschaften im Bereich Wissenschaft leitet, sagte: „Der konzeptionelle Sprung hier besteht darin, von Claude-Agenten, die in der digitalen Welt arbeiten, zu Experimenten in der physischen Welt überzugehen.“

Anthropic testet die Technologie mit Laboren und Hardwareherstellern, darunter Howard Hughes Medical Institute, Carnegie Mellon University, Genentech und Qu Era. Der Anthropic-Wissenschaftler Alek Kemeny sagte, Claude habe bei einem neurowissenschaftlichen Experiment eine Gehirnstruktur namens Alveus identifiziert, woraufhin ein Neurowissenschaftler bestätigte: „Ja, das stimmt.“

Anthropic plant, die Technologie als Open Source freizugeben, nachdem sie vor Fehlern geschützt wurde. CEO Dario Amodei warnte, die Gesellschaft unterschätze die Biologierisiken von KI. Im Juni brachte Anthropic Claude Science für Forscher auf den Markt, während Eli Lilly und Sir Demis Hassabis's Isomorphic Labs die KI-Arzneimittelentwicklung vorantreiben.

Schlüsselentitäten: Unternehmen: Anthropic, Howard Hughes Medical Institute, Carnegie Mellon University, Genentech, Qu Era, Eli Lilly, Nvidia, Insilico Medicine, Isomorphic Labs, Google Deep Mind | Personen: Jonah Cool, Alek Kemeny, Dario Amodei, Sir Demis Hassabis, Cristina Criddle