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Mubadala investiert 1 Milliarde Dollar in Luckin Coffee

Financial Times Companies •
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Abu Dhabis Staatsfonds Mubadala hat 1 Milliarde Dollar in Chinas Luckin Coffee investiert und damit seine Präsenz im zweitgrößten Verbrauchermarkt der Welt ausgeweitet. Der 385 Milliarden Dollar schwere Investor schloss sich Centurium Capital, Luckins kontrollierendem Aktionär, an, um die Kaffeekette zu unterstützen, die weltweit etwa 36.000 Filialen betreibt. Dieser Deal erweitert Mubadalas Position als einer der weltweit akquisitivsten Staatsfonds und hilft, Abu Dhabis ölabhängige Wirtschaft zu diversifizieren.

Die Transaktion erweitert Mubadalas Engagement im chinesischen Konsumsektor angesichts geopolitischer Prüfung von US-China-Investitionen. Mubadala hat seit 2015 über 20 Milliarden Dollar in China investiert, einschließlich Beteiligungen an Shein und Dalian Wanda. Mit dem Luckin-Deal, der unter Vorbehalt steht, setzt Mubadala auf chinesische Verbraucherlust für Getränke wie Matcha Lattes und Apple Fizzy Americano.

Mohamed Albadr, Mubadalas Private-Equity-Asien-Chef, erklärte, sie sähen überzeugende langfristige Chancen im chinesischen Konsumsektor. Im Rahmen der Transaktion wird Mubadala einen Direktor für Luckins Vorstand nominieren. Golf-Staatsfonds sind beim Investieren zunehmend selbstbewusster geworden und suchen mehr Mitspracherecht im Management.

Luckin, 2017 gegründet, expandierte schnell auf dem chinesischen Kaffeemarkt mit niedrigen Preisen, bevor es 2019 in New York notiert wurde. Ein Jahr später gab das Unternehmen bekannt, dass Mitarbeiter Umsätze von rund 300 Millionen Dollar erfunden hatten, was eine Unternehmensrestrukturierung erzwang. Kürzlich gelang Luckin mit Centuriums Unterstützung eine Wende und man überholte Starbucks als Chinas größte Kaffeekette nach Umsatz.

Luckin hatte Ende letzten Jahres fast 31.000 Filialen in China und Hongkong, 81 Outlets in Singapur, 70 in Malaysia und neun in den USA. Starbucks hat weltweit etwa 40.000 Filialen.