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Neijuan: Chinesischer Begriff der Involution erklärt

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Neijuan ([nêɪ.tɕɥɛ̀n]) chinesisches Wort, das aus dem Englischen 'involution' stammt und wörtlich 'nach innen wickeln' bedeutet. Es beschreibt ein System, in dem Aufwand, Komplexität oder Teilnahme zunehmen, ohne dass entsprechende Steigerungen bei Produktion, Effizienz oder kollektivem Nutzen folgen. Wird verwendet, um ungleiche Ressourcenverteilung in Bildungs- und Arbeitsmärkten zu beschreiben.

Neijuan führt zu Überproduktion und schrumpfenden Renditen für Kapitalinhaber, die in Preiskämpfen verwickelt sind, und verschärft deflationäre Drucke. Auf persönlicher Ebene spiegelt es ein Leben wider, das überarbeitet, gestresst und in unproduktiver Konkurrenz gefangen ist. Der Begriff wurde 1937 von dem amerikanischen Anthropologen Alexander Goldenweiser geprägt und von Clifford Geertz in seiner 1963 Analyse der indonesischen Reisanbau populär gemacht.

Chinesische Wissenschaftler wie Philip Huang wendeten später Theorien abnehmender Rendite an, was akademische Debatten auslöste.