In Wien und Peking haben die ersten Atomuhren begonnen zu ticken, indem sie Thorium-229-Kerne nutzen, um Kernisomer-Übergänge zu zählen und die Zeit zu halten. Diese Uhren verlieren nur eine Sekunde alle paar Millionen Jahre und stellen einen bedeutenden Durchbruch in der Präzisionszeitmessung dar. Obwohl sie derzeit noch nicht die Zuverlässigkeit von Atomuhren übertreffen, bieten sie potenzielle Vorteile hinsichtlich Mobilität und Dunkelmaterie-Detektion.
Experten wie Eric Hudson und Elina Fuchs loben die Arbeit als wichtigen Meilenstein. Diese Uhren funktionieren dadurch, dass sie Thorium-229-Kerne mit Ultraviolett-Lasern bestrahlen, wodurch diese zwischen zusammengepressten und nicht zusammengepressten Zuständen wechseln. Dieser Erfolg folgt einem zweijährzehntelangen Bemühen, die Resonanzfrequenz von Thorium-229 bei 148 Nanometern zu isolieren.
Die Teams haben Herausforderungen überwunden wie die Seltenheit des Isotops und das Fehlen geeigneter Laser. Die Forschung, veröffentlicht in Nature, stellt einen wichtigen Schritt dar, damit Atomuhren praktische Werkzeuge für die Grundlagenphysik und zukünftige Zeitstandards werden können.
Quelle: Hacker News · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing