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NIH finanziert Biodefenseresearch des Pentagon

Ars Technica •
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Das National Institutes of Health wird Mittel zum Pentagon für Biodefenseresearch umleiten und stößt dabei auf heftige Kritik von Abgeordneten. Senatorin Patty Murray argumentiert, dass der Deal Geld ohne angemessene Aufsicht an das Pentagon überträgt. Kritiker vermuten, dass dies auf einen langfristigen Anstrengungen hindeutet, die Biosecurity-Forschung vollständig aus dem NIH auszulösen.

Ein zentraler Streitpunkt betrifft NIH-Gelder, die Arbeiten finanzieren, die die NIH-Führung explizit abgelehnt hat. Im früheren Jahr hatten die Vorstände von NIAID und NIH gefordert, die Biodefenseresearch einzustellen und sich auf aktuelle Gesundheitsbedrohungen in den USA zu konzentrieren. Das neue Abkommen weist jedoch Mittel für den Schutz vor zukünftigen Pandemie-Stämmen und CBRN-Bedrohungen (chemisch, biologisch, strahlend, nuklear) zu.

Dies erzeugt ein Paradoxon, bei dem die Behörde dem Pentagon Geld für Forschung zahlt, die ihre eigene Führung ablehnt. Das Abkommen ist erstaunlich vage und erschwert die Vorhersage der Folgen, bis die Ausgabendaten verfügbar sind. Abgeordnete fürchten, dass ein zukünftiger Kongress solche Übertragungen verbieten könnte, wobei jüngste Handlungen auf eine Bereitschaft hinweisen, einzugreifen.

Das Abkommen unterstreicht eine bedeutende Verschiebung in den bundesstaatlichen Biosecurity-Prioritäten.