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Revolut startet KI-Forschungsunit PRAGMA-Modell

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Fintech-Riese Revolut hat Revolut Research, eine dedizierte KI-Forschungsabteilung, gestartet, die darauf ausgelegt ist, proprietäre Modelle zu entwickeln, anstatt auf Drittanbieter-Lösungen zu setzen. Die Einheit wird gemeinsam mit akademischen und technologiepartnern neue machine-learning-Technologien für Finanzdienstleistungen pionieren. Im Kern steht PRAGMA, ein proprietärer Foundation-Modell, der mit Nvidia entwickelt wurde und komplexes Finanzverhalten verstehen sowie Betrugserkennung, Kreditrisikobewertung, Plattformbetrieb und personalisierte Produktempfehlungen antreiben soll.

Revolut berichtet von frühen Deployments, die 2,3-mal bessere Kreditrisiko-Genauigkeit lieferten, 65% mehr erkannte Betrugsfälle und 41% mehr relevante Produktempfehlungen. Pavel Nesterov, Head of AI bei Revolut, erklärte die Initiative institutionalisiere eine "build, don't bolt on"-Philosophie, indem Daten von 80 Millionen Kunden genutzt werden, um eine selbstverstärkende Schleife zu schaffen, in der wachsende Datensätze die Modelle intelligenter machen. Die Einheit plant, wissenschaftliche Erkenntnisse zu veröffentlichen, Open-Source-Technologie-Frameworks und die wissenschaftliche Gemeinschaft durch Konferenzen und Treffen in den Revolut-Büros zu engagieren.

Dieser Schritt intensiviert den AI-Wettbewerb unter Europas Neobanken, nachdem Starling im letzten Juni sein Ausgaben-Intelligence-Tool, Bunq im Dezember sein KI-Assistenten-Upgrade und Starling im März seinen "agentic" KI-Assistenten vorgestellt hatte. Revolut stellte im April seinen eigenen Assistenten vor, was einen breiteren Wandel hin zu nativem AI-Infrastructure in digitalem Banking signalisiert.