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Spannung Finanzministerium-Fed in Jackson Hole um Geldpolitik

Wall Street Journal US Business •
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Finanzminister Scott Bessent und Fed-Vorsitzender Kevin Warsh sehen sich Spannungen in der Geldpolitik ausgesetzt, während Warsh sich darauf vorbereitet, auf dem Jackson Hole Economic Policy Symposium zu sprechen. Bessent kündigte kürzlich an, dass das Finanzministerium die Rückkäufe von Staatsanleihen verdoppeln wird, um die Renditen in der Nähe von 19-Jahres-Höchstständen zu drücken, was die Finanzbedingungen gerade dann lockern könnte, wenn die Fed sie straffen will. Dies schafft einen Koordinationstest zwischen Exekutive und Zentralbank.

Warsh hat es vermieden, über zukünftige Zinsschritte zu sprechen, was die Märkte rätseln lässt, ob er die Ansicht seiner falkehaften Kollegen teilt, dass Inflation Zinserhöhungen erfordert, oder ob er glaubt, dass Zölle und Energieeffekte die Inflation natürlich senken werden. Der politische Druck auf die Fed hat seit Trumps Präsidentschaft zugenommen, einschließlich seines Versuchs, Fed-Gouverneurin Lisa Cook letztes Jahr zu entlassen. Obwohl Politik die öffentlichen Diskussionen in Jackson Hole nicht dominieren wird, könnten informelle Gespräche sich auf Bessents Eingriff in Fed-Territorium konzentrieren.

Experten fragen, ob diese Finanzministeriums-Aktionen einen beispiellosen Eingriff in die Fed-Unabhängigkeit darstellen, mit der Sorge, dass beide Institutionen von Stabilitätsquellen zu Quellen der Finanzsysteminstabilität werden. Anleger könnten eine höhere 'Unsicherheitsprämie' bei Staatsanleihen fordern.