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Trump benennt den Ontariosee in 'Amerikasee' um

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Während der Handelsverhandlungen mit Kanada unterzeichnete Präsident Trump eine Anordnung, den Ontariosee in 'Amerikasee' umzubenennen, und behauptete, dies sei Teil einer Anstrengung, 'die Großen Seen noch größer zu machen'. Diese Maßnahme erinnerte an seine frühere Umbenennung des Golfs von Mexiko in 'Golf von Amerika'. Anwohner und Unternehmen am Seeufer, darunter der Besitzer von Hedley Boatyard, David Hedley, Sherri Middlestate vom Shangri-La Marina am Ontariosee und Jim Baker, Mitbesitzer des Weinguts Chateau Niagara, lehnten die Umbenennung ab und bezeichneten sie als Ablenkung von echten Themen wie Erschwinglichkeit und Handelskonflikten.

Viele betonten die historische und kulturelle Bedeutung des Sees, wobei sie darauf hinwiesen, dass sein Name aus einem irokesischen Wort stammt, das 'See mit glänzendem Wasser' bedeutet und seit dem 17. Jahrhundert verwendet wird. Obwohl die Anordnung nur auf Bundesbehörden zutrifft und keine internationale Anerkennung erfordert, löste sie in Nordnyork eine Debatte aus, wo Trump 2024 neun von zehn Seeuferkreisen gewann.

Kritiker, darunter die Gouverneurin von New York, Kathy Hochul, und die Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, äußerten öffentlich ihre Ablehnung der Umbenennung, wobei Hochul auf Twitter schrieb: 'New York wird es nicht so nennen.' Einige, wie der Camper Greg Boyd, schlugen vor, dass die Umbenennung akzeptabel sein könnte, wenn sie faire Handelsbedingungen fördern würde, während die meisten sie als symbolisch und überflüssig betrachteten.