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Portrait eines französischen Adligen aus dem 18. Jahrhundert in der National Gallery

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Die Ausstellung des Bayeux-Tapisserie im Britischen Museum war das Gesprächsthema in London. Die National Gallery präsentierte ein monumentales Portrait des französischen Adligen aus dem 18. Jahrhunderts, 'Le Comte de Vaudreuil', gemalt 1758 von François-Hubert Drouais.

Mit über sieben Fuß Höhe zeigt das Portrait Joseph Hyacinthe François de Paule de Rigaud, geboren 1740 in der französischen Kolonie Saint-Domingue. Der Reichtum des Grafen stammte aus umfangreichen Zuckerplantagen, die von versklavten Arbeitskräften bearbeitet wurden. Das Gemälde zeigt den jungen Adeligen mit jugendlichem Hochmut, gekleidet in Samtkleidung mit goldenen Nähten und rotabsatzigen Schläppchen im Stil von Louboutin.

Er weist auf eine Karte der Karibik hin und erklärt deren Besitz. Kunsthistorikerinnen Meredith Martin und Hannah Williams bemerken, dass die Skala solcher Gemälde normalerweise für Königshäuser vorbehalten ist. Drouais war der führende Portraitist der parisischen Hochgesellschaft im Jahr 1757.

Die Szene befindet sich in einem großen Kartensaal mit Böden aus Goldblatt. Das Portrait suggeriert eine Erklärung karibischer Besitzstände während der Bezugnahme auf das europäische Theater des Siebenjährigen Krieges. Lauren Greenfield hat ähnliche wohlhabende Jugendliche dokumentiert.

Dieses Werk bleibt eine Erinnerung an die Macht der Kunst und die komplexe Geschichte des kolonialen Reichtums.