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Missy Mazzoli debütiert 'Lincoln in the Bardo' an der Metropolitan Opera

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Missy Mazzoli, deren 'Lincoln in the Bardo' im Herbst an der Metropolitan Opera Premiere hat, schreibt politisch dringende, musikalisch vielfältige Werke für eine neue Opern-Generation. Die Oper, basierend auf George Saunders' 2017 Roman, ist ein Welturpremiere und das erste Werk einer Frau am Met. Mazzoli hat sich in den letzten zehn Jahren an die Spitze der neuen Opern-Komponisten gesetzt, indem sie episches Drama mit ungewöhnlichen Klängen wie Kazos und elektronischen Tanzbeats verbindet.

Ihre Koautorin, Royce Vavrek, schreibt die meisten ihrer Libretti, die aktuelle Themen wie politische Polarisierung und die Opioid-Krise behandeln. Mazzoli sagte, sie wolle mit ihrer Arbeit Gespräche anregen und das Publikum mit mehr Fragen als Antworten zurücklassen. Mit 45 präsentiert sie zwei Welturpremieren auf zwei Kontinenten in 10 Wochen und nennt das Tempo 'fast hat mich umgebracht', aber 'exhilarating'.

Mazzoli ist eine von nur zwei Frauen, die am Met Aufträge erhalten haben, zusammen mit Jeanine Tesori. Anthony Roth Costanzo von Opera Philadelphia lobte die Expansion des Met in neue Werke und sagte, dass Mazzoli's Stimme 'gefühlt richtig' ist. Yannick Nézet-Séguin, Musikdirektor des Met, nannte sie 'eine der leuchtenden Lichter der Musik', die neue Zuschauer durch die Verknüpfung von Film, Pop und Oper ansprechen kann.

Christine Goerke, die im 'Lincoln' den Reverend singt, stellte fest, dass Mazzoli entscheidende Grenzen für die Entwicklung der Oper überschreitet.