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Der Iran-Krieb treibt den globalen Zinsanstieg voran

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Der Iran-Krieb ist der Haupttreiber hinter dem jüngsten Anstieg der globalen Zinsen und überstrahlt die Maßnahmen der Federal Reserve. Seit der Konflikt Ende Februar begonnen hat, haben die Anleihemärkte die langfristigen Zinsen nach oben getrieben, in Erwartung einer anhaltenden Inflation. Die benchmark 10-jährige Treasury-Rendite bewegte sich nahe 5 Prozent, während die 30-jährigen Renditen sich 5,3 Prozent näherten.

Die Energiepreise, die bereits empfindlich auf den Ukraine-Krieg reagierten, beschleunigten die Inflationsdrucke. Infolgedessen näherten sich die Hypothekenzinsen 7 Prozent, und die Kosten für Kreditkarten und Studienkredite stiegen. Zentralbanken in Tokio, London und Brüssel haben mit einer Erhöhung der kurzfristigen Zinsen reagiert.

Trotz der Marktunruhe wächst die Weltwirtschaft weiter, aber steigende Zinsen und soaring Energiepreise verursachen weltweit Not, wobei Proteste in Indonesien, Guatemala und Syrien gemeldet wurden. Mit den Zwischenwahlen, die sich nähern, bleibt die Entwicklung der Inflation und der Energiekosten ein kritisches Thema, da Zentralbanken feststellen, dass ihre Macht durch geopolitische Faktoren eingeschränkt ist, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen.