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Social-Media-Verbote für Kinder: Herausforderungen

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Die 17-Milliarden-Dollar-Vergleich von Meta in den USA hat einen globalen Vorstoß zur Einschränkung der Social-Media-Nutzung von Kindern beschleunigt, wobei etwa 40 Länder Beschränkungen debattieren oder umsetzen. Die Welle regulatorischer Aktivitäten in Asien, Europa, dem Nahen Osten und Amerika rührt von Bedenken her, dass Social-Media-Plattformen jungen Menschen durch süchtig machende Designfunktionen und schädliche Inhalte schaden. Frühe Belege deuten jedoch darauf hin, dass diese Verbote weitgehend wirkungslos sind, um Kinder von Plattformen fernzuhalten.

In Australien, wo ein Gesetz Kindern unter 16 Jahren ab Dezember bestimmte Dienste verbot, berichteten über 80 Prozent der befragten Kinder, drei Monate später altersbeschränkte Plattformen zu nutzen. Technische Umgehungen wie VPNs und die Umgehung der Altersverifikation haben sich als üblich erwiesen. Kritiker argumentieren, dass die Verbote die Meinungsfreiheit verletzen und Datenschutzbedenken bei der Altersprüfung aufwerfen.

Menschenrechtsgruppen und Datenschutzorganisationen lehnen pauschale Beschränkungen ab und plädieren stattdessen für Änderungen im Plattformdesign. Lisa Dittmer von Amnesty International nannte die vorgeschlagenen EU-Verbote "bestenfalls eine vorübergehende Maßnahme", während Usman Hamid aus Indonesien warnte, dass solche Verbote Kindern wichtige Kommunikationskanäle entziehen. Trotz Umsetzungsproblemen expandieren Initiativen zur Einschränkung des Social-Media-Zugangs von Kindern weltweit weiter.