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Fed-Zinserhöhungswahrscheinlichkeit steigt

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Die US-Inflation blieb im August hartnäckig hoch, was die Argumente für eine Zinserhöhung der Federal Reserve bei ihrer Sitzung nächste Woche stärkte. Der Bericht zum Verbraucherpreisindex zeigte, dass die Gesamtinflation mit einer Jahresrate von 3,4 Prozent hoch blieb, nach einem Anstieg von 0,4 Prozent gegenüber Juli. Die "Kern"-Inflation stieg im August um 0,3 Prozent oder 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Daten fließen stark in die bevorstehenden politischen Beratungen der Fed ein. Die politischen Entscheidungsträger legten diesen Sommer fest, dass sie bereit seien, die Zinsen zu erhöhen, wenn sich die Inflation nicht bald abschwäche. Viele haben die Geduld verloren.

Die politischen Entscheidungsträger verdauen auch neue Risiken. Der globale Ölpreis ist wieder über 100 Dollar pro Barrel gestiegen, da der Iran-Krieg weiterhin die Versorgung stört. Präsident Trump hat einen Handelskrieg mit Kanada neu entfacht. Und am Mittwoch versprach er, jedem erwachsenen Amerikaner einen 5.000-Dollar-Scheck auszuhändigen, wenn die Republikaner bei den Zwischenwahlen im November die Kontrolle über den Kongress behalten.

Nach der Veröffentlichung der Daten am Freitag sehen Händler nun eine 90-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass die Fed nächste Woche die Zinsen um einen Viertelprozentpunkt erhöht. Seit Januar liegen die Zinsen in einer Spanne von 3,5 Prozent bis 3,75 Prozent.