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Chinas Exportboom stellt Trump-Xi-Handelsgespräche auf die Probe

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Wenn Präsident Trump und Xi Jinping diesen Monat zusammentreffen, wird Chinas massiver Handelsüberschuss die Gespräche dominieren. Die Zolldaten für August zeigen, dass Chinas globaler Handelsüberschuss 119,09 Milliarden US-Dollar erreicht hat — der vierte Monat in Folge, in dem er die Marke von 100 Milliarden überschreitet. Die Exporte stiegen um 25% gegenüber dem Vorjahr, wodurch der Überschuss 2025 die 800-Milliarden-Marke überschreitet und auf Kurs liegt, den Rekord des Vorjahres von 1,2 Billionen zu übertreffen. Das US-Handelsdefizit mit China wuchs im August um 44% auf über 29 Milliarden US-Dollar — der höchste Stand seit Trumps Amtseinführung im Januar.

Chinas heimwirtschaftliche Abschwächung — das langsammste Wachstum in drei Jahren — hat die Fabriken gezwungen, ausländische Märkte zu suchen. Die Exporte nach Südostasien stiegen um 26%, nach Afrika um 25% und nach Kanada um 10%. Die KI-Nachfrage trieb die Halbleiterexporte um 130% und die Exporte von Datenverarbeitungsmaschinen um 77% an. Trotz des sechsmonatigen Krieges im Iran, der die Ölexporte durch die Straße von Hormus stört, bleibt die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen stark.

Der Handelskommissar der EU hat eine Frist bis Oktober gesetzt, damit Peking den Rekorddefizit Europas angeht oder mit härteren Maßnahmen konfrontiert wird. Auf dem G20-Gipfel beschuldigte Finanzminister Scott Bessent China daran, eine gemeinsame Erklärung zu blockieren, die „übermäßige und anhaltende externe Überschüsse“ kritisiert. Peking bestreitet bewusst Ungleichgewichte zu schaffen und verweist stattdessen auf Innovation und Effizienz. Die neuesten Daten geben Trump „frische Munition“ für die Gespräche, sagte Han Lin von The Asia Group.

Schlüsselentitäten: Unternehmen: The Asia Group | Personen: Trump, Xi Jinping, Scott Bessent, Han Lin | Orte: China, Vereinigte Staaten, Südostasien, Afrika, Kanada, Europa, Straße von Hormus, Iran, Washington

Häufig gestellte Fragen: Warum wächst Chinas Handelsüberschuss trotz Zöllen?

Chinas heimwirtschaftlicher Abschwung hat Hersteller gezwungen, aggressiv zu exportieren, während die globale Nachfrage nach Halbleitern, Elektrofahrzeugen und KI-bezogenen Gütern gestiegen ist. Der durch den Krieg im Iran verursachte Ölpreisaufschwung hat ebenfalls die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen erhöht.