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Tech-Gründer-Filme: von Helden zu Schurken

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Das Filmgenre über Tech-Gründer hat sich von der Feier von Innovatoren hin zu ihrer Darstellung mit Wut und Ekel entwickelt. Nach dem Erfolg von 'The Social Network' spiegeln dunklere Filme nun den wachsenden Verdacht gegenüber Figuren aus dem Silicon Valley wider. Aaron Sorkins Fortsetzung 'The Social Reckoning' startet im Oktober, während die Serie 'Cupertino' bei CBS Premiere feiert und Luca Guadagninos 'Artificial' beim New York Film Festival debütiert. Diese Werke stellen Gründer nicht mehr als sympathische Underdogs dar, sondern als Figuren von Spott und Wut. Während Tech-Riesen darauf fokussieren, schnell zu handeln und Dinge zu brechen, hinterfragt Hollywood zunehmend die Welt, die sie bauen. Der Wandel spiegelt eine kulturelle Abrechnung wider, bei der Unterhaltung früher das Talent der Gründer respektierte, sie nun aber mit wachsendem Unbehagen darstellt, ungewiss, ob ihre Realität auf dem Bildschirm bleibt, während die Tech-Dominanz wächst.

Unterhaltung feierte früher Gründer oder respektierte zumindest ihr Talent und ihren Antrieb. Doch jetzt werden sie oft mit Spott, Ekel und sogar Wut dargestellt. Mike Colter, Ella Stiller und Rachel Keller spielen in 'Cupertino', einer neuen Serie mit dunklem Blick auf das Silicon Valley. In der Fortsetzung spielt Jeremy Strong Mark Zuckerberg und zeigt eine weit dunklere Sicht als der Originalfilm. Diese Produktionen erscheinen, während Tech Hollywood übernimmt, was Unsicherheit schafft, welche Realität auf dem Bildschirm erlaubt sein wird. Die Genre-Transformation spiegelt das sich verändernde Verhältnis der Gesellschaft zu genau jenen Figuren wider, die unsere digitale Zukunft formen.