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Boeing-Ingenieure lehnen Vertrag ab, autorisieren Streik

New York Times Business •
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Mehr als zwei Drittel der Society of Professional Engineering Employees in Aerospace stimmten am Freitag gegen Boeings neuestes Vertragsangebot und autorisierten einen potenziellen Streik, falls ihr aktueller Vertrag am 6. Oktober ohne Ersatz ausläuft. Die Gewerkschaft, die rund 17.000 Ingenieure und Techniker vertritt, lehnte eine Lohnerhöhung von fast 30 Prozent über vier Jahre ab — die größte seit 1983 — trotz einstimmiger Empfehlung des Verhandlungskomitees.

Gewerkschaftsverhandler sagten, die Abstimmung spiegele tiefes Misstrauen wider, das "Stein für Stein über die letzten Verträge hinweg" aufgebaut wurde. Boeing-Vizepräsident Ben Nimmergut zeigte sich enttäuscht und erklärte, das Angebot würde die Mitarbeiter in der Pazifischen Nordwestregion zu Marktführern bei Löhnen und Sozialleistungen machen; das Unternehmen setze seinen Streik-Notfallplan um.

Verhandler werden Mitglieder befragen, um zu verstehen, was für einen neuen Abschluss vor der Oktober-Frist nötig ist, doch die Gewerkschaft warnte, sie sei bereit, einen Arbeitskampf auszurufen, gestützt auf die überwältigende Streikautorisierung. Boeing sah sich jüngsten Streiks ausgesetzt, darunter 33.000 Beschäftigte im Raum Seattle 2024 und 3.200 in St. Louis 2025.

Schlüsselentitäten: Unternehmen: Boeing | Personen: Ben Nimmergut | Orte: Seattle, St. Louis, Pazifischer Nordwesten