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US-Ölkonzerne erweitern Geschäfte in Venezuela und Nahost unter Trump

Financial Times Companies •
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US-Ölunternehmen erweitern rasch ihre Aktivitäten in Venezuela und Nahost, während die Trump-Regierung die globale Energie-Geopolitik neu formt. Chevron kündigte einen Investitionsplan von 7 Mrd. USD in Venezuela an, die erste bedeutende US-Ölinvestition seit der Regierung Nicolás Maduro im letzten Jahr stürzte. Das Abkommen platziert die USA in der Mehrheitskontrolle von 65 Mrd. Barrel neben dem Partner Alejandro Betancourt, Eigentümer des zweitgrößten privaten Ölunternehmens Venezuelas.

Ein paralleler Anstieg findet im Nahen Osten statt, wo der Dallas-Tycoon Ross Perot Jr., Vorsitzender des Vorstands der US-Handelskammer und Vorsitzender der Perot Companies, sagt, dass amerikanische Unternehmen aufgefordert werden, alte Ölfelder in der Region zu revitalisieren. Perots HKN Energy betreibt im kurdischen Irak und ist nun auch in Syrien aktiv, wobei sie bestehende Anlagen auf eine Distanz von weniger als 100 km erweitern, um Felder wieder in Betrieb zu nehmen. Chevron erweitert sich, um eine Syrien-Irak-Pipeline wiederzubeleben, die den Hormus-Strauß umgeht, gefolgt von ConocoPhillips, das im Juni einen Vertrag zur Entwicklung syrischer Gasfelder unterzeichnete.

Analysten wie Dennis Kissler von BOK Financial stellen fest, dass der Markt Lieferumgehungen trotz US-Iran-Spannungen aufgenommen hat. Perot glaubt, dass westliche Unternehmen "auf Standby" sind, um den Iran zu betreten, wenn moderate Fraktionen an die Macht kommen, obwohl er aufgrund der Vertragsbedingungen gegenüber Venezuela vorsichtig bleibt. Die zentrale Frage bleibt, ob die US-Regierung die notwendigen Sicherheitsgarantien bereitstellen kann, um diese hochriskanten Investitionen aufrechtzuerhalten.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Chevron, ConocoPhillips, HKN Energy, Perot Companies, US-Handelskammer, BOK Financial | Personen: Stephanie Findlay, Donald Trump, Nicolás Maduro, Alejandro Betancourt, Ross Perot Jr., Dennis Kissler | Orte: Houston, Venezuela, Naher Osten, Iran, Irak, Kurdistan-Region, Syrien, Hormus-Strauß, Mittelmeer

Häufig gestellte Fragen: Warum erweitern US-Ölunternehmen ihre Aktivitäten jetzt in Venezuela und Syrien?

Die geopolitischen Verschiebungen der Trump-Regierung — einschließlich der Entfernung von Nicolás Maduro in Venezuela und dem militärischen Druck auf den Iran — haben den Zugang zu riesigen Reserven eröffnet und eine Nachfrage geschaffen, damit US-Unternehmen Engpässe wie den Hormus-Strauß durch die Wiederbelebung der Infrastruktur in Syrien und dem Irak umgehen können.