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Versicherer-Zahlungen auf 20-Jahres-Tief, Rekordgewinne

Financial Times Companies •
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Die Zahlungen der Versicherer sind auf den niedrigsten Stand seit 2006 gefallen, wobei die Combined Ratios ein vor der Finanzkrise liegendes Tief von 88 Cent pro Prämien-Dollar erreichten und Rekordgewinne für Sach- und Haftpflichtgruppen erzielten. Führungskräfte warnen vor einem drohenden Abschwung, da Versicherer in Monaco zu Preisverhandlungen zusammenkommen und feststellen, dass die Preise "schneller fallen, als wir für rational halten". Rückversicherer, die von einem benignen Risikoumfeld und einem Kapitalzufluss profitieren, senken ebenfalls die Sätze, aber Analysten warnen, dass der Zyklus nach Jahren gedämpfter Verluste zurückgesetzt werden könnte. Makler vergleichen die heutigen Bedingungen mit 2006, als Post-Katrina-Preiserhöhungen Wettbewerb anzogen und schließlich zu Überengagements führten. Andreas Berger von Swiss Re betont die Notwendigkeit risikoangemessener Preisbildung, während Fitch und Moody's sich verschlechternde Ausblicke kennzeichnen und warnen, dass lockerere Bedingungen, delegiertes Underwriting und Vorstöße in neue Risiken wie Cyber und Klima künftige Verluste verstärken könnten.

Die zyklische Natur der Branche, getrieben durch Großereignisse, neue Marktteilnehmer und Private-Capital-Zuflüsse, hat sich verschärft, was Bedenken aufkommen lässt, dass wachstumsgetriebenes Handeln erneut die umsichtige Risikosteuerung überholen könnte.