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Britische Abgeordnete fordern Blockade der Kontrolle durch Thames-Water-Gläubiger

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Britische Abgeordnete des Ausschusses für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten (EFRA) haben die Regierung und den Regulator Ofwat aufgefordert, senioren Gläubigern die vollständige Kontrolle über Thames Water zu verwehren. Der Ausschussvorsitzende Alistair Carmichael beschuldigte die Gläubiger, im Familienauto zu 'joyriden', und argumentierte, dass sie aufgrund regulatorischer Lücken als 'wirtschaftliche Eigentümer' auftreten, ohne auf Aktionärsebene die gebotene Sorgfalt walten zu lassen. Der Ausschuss empfiehlt, die Verhandlungen mit der Gläubigergruppe London & Valley Water (LV&W) einzustellen, was wahrscheinlich die Sonderverwaltung auslösen würde — eine Form der vorübergehenden Verstaatlichung — die das Versorgungsunternehmen auf eine nachhaltige Basis stellen würde, ohne Kosten für die Steuerzahler.

Thames Water versorgt 16 Millionen Menschen rund um London mit Wasser und trägt eine Schuldenlast von mehr als 18 Milliarden Pfund (24,1 Milliarden Dollar) nach dem Ausscheiden der Aktionäre im Jahr 2024. Frühere Rettungsgespräche mit KKR & Co. sind gescheitert. LV&W, das einen überarbeiteten Vorschlag mit höheren Schuldenverlusten und erhöhtem Eigenkapital im Vergleich zur früheren Zusage von 3,35 Milliarden Pfund vorbereitet, besteht darauf, dass sein Plan die schnellste Lösung ist. Der Ausschuss möchte die Regeln für die Sonderverwaltung verschärfen, um Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden, spricht sich jedoch gegen eine dauerhafte Verstaatlichung aus. Die Regierung von Premierminister Andy Burnham prüft noch immer, ob Thames Water die rechtliche Schwelle für eine leistungsbasierte Sonderverwaltung erreicht.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Thames Water, London & Valley Water, LV&W, Ofwat, KKR & Co. | Personen: Alistair Carmichael, Emma Reynolds, Andy Burnham | Orte: London, Vereinigtes Königreich

Häufig gestellte Fragen: Was ist die Sonderverwaltung für Thames Water?

Die Sonderverwaltung ist ein vorübergehendes Verstaatlichungsregime, das Thames Water unter staatlich ernannte Administratoren stellen würde, um Betrieb und Finanzen zu stabilisieren, während ein neuer Eigentümer gesucht wird, ohne das Unternehmen dauerhaft zu verstaatlichen.