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Werden Fans jemals Live-VAR-Audio hören?

BBC Sport Football •
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Es war eine der umstrittensten VAR-Entscheidungen seit Jahren, doch die 74.161 Zuschauer in Old Trafford wurden im Unklaren gelassen. Als Schiedsrichter Michael Oliver pfiff, um Erling Haalands Tor anzuerkennen, hätten wohl nur wenige geahnt, dass die eigentliche Abseitsstellung Enzo Fernandez betraf. Die Fernsehzuschauer hingegen konnten genau erfahren, was bei dem Tor geschah, das Manchester City einen 1:0-Sieg bescherte.

Es geht auch nicht nur um die umstrittensten Entscheidungen. Am Samstag wurde Crystal Palace-Verteidiger Axel Disasi bei der 2:3-Niederlage gegen Ipswich Town wegen groben Foulspiels vom Platz gestellt. Der von Chelsea ausgeliehene Spieler stand über eine Minute am Spielfeldrand, während der VAR die Rote Karte überprüfte. Und die Zuschauer im Selhurst Park blieben im Unklaren.

Wir sind fast 10 Jahre nach der Einführung des Video-Assistenten, und immer noch wird der Stadionbesucher wie ein Bürger zweiter Klasse behandelt. Das Fernsehkommentatoren-Team befindet sich in einer einzigartigen Position: Es kann hören, was der VAR sagt, aber nicht der Schiedsrichter. Die Idee dahinter ist, dass sie den Zuschauern den Kontext der VAR-Überprüfungen vermitteln können, die diese Urteile nicht selbst fällen dürfen.

Wird der Fußball jemals an einen Punkt gelangen, an dem den Fans vertraut wird, zu hören, was der Video-Schiedsrichter sagt, so wie in anderen Sportarten? Als Howard Webb 2022 die Leitung der Premier League-Schiedsrichter übernahm, versprach er mehr Transparenz und Offenheit. In dieser Hinsicht wurden enorme Fortschritte erzielt, und die VAR-Fernsehsendung Match Officials Mic'd Up war ein Wegbereiter unter den europäischen Top-Ligen.