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Domenicali will kürzere F1-Rennen und Sprint

Autosport F1 News •
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Der CEO von Formel 1, Stefano Domenicali, sprach bei Monza über die Zukunft des Meisterschafts, wobei er die Notwendigkeit betonte, auch bei aktuellem Erfolg demütig zu bleiben. Ein zentrales Thema war die regulatorische Zukunft, wobei F1 und die FIA sich auf die nächste Generation von Leistungseinheiten in einem geänderten industriellen Kontext vorbereiten. Domenicali betonte die Bedeutung der Balance zwischen Herstellerabhängigkeit und Serienunabhängigkeit und stellte fest, dass F1 ein erhebliches Problem hätte, wenn wichtige Akteure gingen.

Er setzte sich für nachhaltige Kraftstoffe und leichtere Autos ein, damit die Fahrer ihre Grenzen austesten können. Bezüglich des sportlichen Produkts, öffnete Domenicali die Tür für kürzere Grand-Prix, wobei er vorschlug, Rennen um zwei oder drei Runden zu verkürzen, um jüngere Zuschauer mit kürzerer Aufmerksamkeitsspanne anzusprechen. Er verteidigte das Sprint-Rennformat, schloss ein MotoGP-ähnliches Wochenende aus, bestätigte jedoch, dass Sprints weniger als die Hälfte aller Veranstaltungen sein werden.

Domenicali knüpfte diese Änderungen direkt an die Entwicklung des Publikums, wobei er ein wachsendes weibliches Publikum und demografische Verschiebungen bemerkte. Er schloss mit der Feststellung, dass die Priorität darin besteht, das Spektakel zu erhalten, während man sich an ein sich änderndes Medienumfeld anpasst.