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Hoffnung auf Atombombe im Nazi-Deutschland zerstört

Hacker News •
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Neue Forschung an Uranwürfeln aus dem gescheiterten Atomprogramm Nazi-Deutschlands bestätigt, dass das Regime keine Chance hatte, eine Atombombe zu bauen. Wissenschaftler analysierten einen Würfel der Universität Heidelberg und stellten fest, dass er nur 37% Uran-235 enthielt, weit unter der für eine Waffe benötigten Anreicherung von 80%. Die Würfel waren Teil eines Reaktorprojekts unter der Leitung von Werner Heisenberg, aber das Design war grundlegend fehlerhaft.

Die in Physical Review C veröffentlichte Studie zeigt, dass das deutsche Programm Jahre hinter dem Manhattan-Projekt zurücklag. Die Würfel wurden von den Alliierten erbeutet und landeten in verschiedenen Institutionen. Die Forscher verwendeten Massenspektrometrie, um die Isotopenzusammensetzung zu bestimmen.

Der Hauptautor Jon Schwantes sagte, die Arbeit bestätige, dass Nazi-Wissenschaftler nie in die Nähe einer Bombe kamen. Die Ergebnisse helfen auch, historische Debatten über die deutschen Nuklearfähigkeiten und das Schicksal der Uranwürfel nach dem Zweiten Weltkrieg zu lösen.

Quelle: Hacker News · Zusammengefasst von HeadlinesBriefing