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KI-Menüposter eines Cafés löst Kritik aus

Hacker News •
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Megi Endeladze und ihr Mann eröffneten vor drei Jahren Penny's Coffee Shop im Zentrum von Buffalo, New York. Endeladze behielt ihren 9-to-5-Job als Chiropraktikerin, während sie im Laden aushalf. Sie fotografierte Getränke und Menüpunkte, darunter ein Käsebrot-Gericht aus ihrem Heimatland Georgia, für soziale Medien und die Website.

Saisonale Getränke wechselten alle paar Monate, und das Fotografieren neuer Artikel war eine ganztägige Angelegenheit. „Man muss den Zeitpunkt so wählen, dass der Schaum nicht zusammenfällt“, sagte sie zu Business Insider. Ein Barista erstellte ein Kreidetafel-Schild für neue Getränkemenüs. Doch in diesem Herbst war der ästhetisch begabte Barista aus der Stadt weggezogen, und niemand im Team hatte die nötigen Fähigkeiten.

Also beschloss Endeladze, stattdessen ein Poster drucken zu lassen. Mit einem Neugeborenen nutzte sie ChatGPT, um ein Bild des Menüs zu erstellen, und ließ das Poster für rund 150 $ professionell drucken. Sie kaufte außerdem einen Plastik-Posterhalter für rund 200 $.

Dann postete sie ein Foto des neuen Menüschilds auf Instagram. Bald kamen negative Kommentare: „AI Slop.“ „Wirklich eine Schande, ehrlich.“ „Yikes.“ „SHAME SHAME SHAME.“ „Penny's-Kunde – oder ich schätze jetzt Ex-Kunde“, begann eine DM. „Es tut mir leid, dass es so weit gekommen ist, aber KI ist für mich ein absolutes Nein.“ „Ich habe es nicht absichtlich getan, um jemanden zu verärgern“, sagte Endeladze. Sie verlor etwa 100 Follower.

Dann kam eine Drohung. Ein Account mit mehr Followern schrieb ihr per DM, sie solle das Schild entfernen, sonst würden sie darüber in ihrer lokalen Künstlergemeinschaft posten. Endeladze veröffentlichte einen Nachtrag auf Instagram, um sich zu entschuldigen, und sagte, das Café werde KI nicht für Menü-Artwork oder Werbedesigns verwenden.

Doch sie drängte die Kunden, das Thema mit „Freundlichkeit und Respekt“ anzugehen. „Hinter diesem kleinen Unternehmen steht ein echter Mensch“, schrieb sie.