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Intel erhöht CPU-Preise um 10% im Oktober

TechPowerUp News •
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Laut DIGITIMES plant Intel offenbar eine weitere Preissteigerung von 10 % für PC-CPUs im Oktober. Dies wäre der neueste Schritt in einer Serie von Preissteigerungen, die in mehreren Stufen im letzten Jahr vorgenommen wurden. Der Bericht gibt nicht an, ob die Erhöhung Desktop-, Mobile- oder beide CPU-Segmente betreffen wird.

Branchenquellen sagen, dass das Ziel darin besteht, die Bruttomarge zu verbessern, nicht den Marktanteil zu erhöhen, da die globalen PC-Lieferungen trotz steigender Preise von 260 Millionen auf etwa 250 Millionen Einheiten im Jahr 2027 zurückgehen werden. Wenn Intel die CPU-Lieferungen wieder auf 200 Millionen Einheiten steuern kann, schätzt DIGITIMES, dass der Marktanteil auf etwa 78 % zurückkehren könnte. Intel erwägt zudem, seine niedrig margigen Small-Core-Produktlinie einzustellen, was Qualcomm und MediaTek ermöglichen könnte, sich in den Industrie-PC- und IoT-Chip-Märkten zu erweitern, in denen Intel aktuell führend ist.

Bezüglich der Belegschaft deuten Quellen darauf hin, dass nach den Entlassungen im Juli im Data Center and AI Group weitere 5- bis 10-prozentige Personalabbaupläne folgen könnten, bei einer aktuellen Belegschaft von etwa 75.000 Mitarbeitern. Intel plant, gleichzeitig mit jedweden Kündigungen auch neue Mitarbeiter einzustellen und die aktuelle Größe als angemessen zu erachten. Auf der Serverseite priorisiert Intel eigene Fertigungen für höher margige Server-CPUs, was die Kapazität für PC-CPUs beeinträchtigen und die Abhängigkeit von TSMC erhöhen könnte, was die Kritik an der 18A-Ausbeute und dem Fortschritt bei der 14A-Entwicklung verstärkt.