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KI-Firmen kaufen RTX 5090 für Server

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Neue Fotos, die HKEPC geteilt hat, zeigen Paletten mit nagelneuen, verpackten GeForce RTX 5090-Karten, die an Standorten zur Montage von KI-Servern ausgepackt werden. Bemerkenswert ist, dass diese Firmen weder die RTX PRO 6000 noch dedizierte Beschleuniger für Rechenzentren verwenden, die NVIDIA tatsächlich für diese Arbeit vertreibt. Bei den betreffenden Karten handelt es sich um Standard-Retail-RTX-5090-Karten, dieselben Karten, die Gamer überall nur mit Mühe zu einem Preis nahe dem UVP finden konnten; sie werden direkt aus der Verpackung genommen und in Multi-GPU-KI-Rigs eingesetzt.

Die aktuelle Lage ist nicht völlig neu. Während des Krypto-Booms kauften Miner GeForce-Karten im Großhandel auf, während Gamer vom Markt verdrängt wurden. NVIDIA reagierte schließlich mit Lite-Hash-Rate-Modellen, die die Mining-Leistung drosselten, ohne die Gaming-Spezifikationen zu verändern. Diese Einschränkung wurde innerhalb von etwa einem Jahr vollständig umgangen. Diesmal besteht die Arbeitslast aus KI statt aus Mining, aber das Ergebnis für Gamer sieht vertraut aus.

Infolgedessen ist der Einzelhandelspreis für RTX 5090 laut Berichten in einigen Angeboten auf mehr als 5.000 US-Dollar gestiegen, mehr als doppelt so viel wie der Startpreis von 1.999 US-Dollar. Branchenanalysten warnten sogar schon vor Monaten vor dieser Möglichkeit, und nun haben wir eine gute Vorstellung, warum die RTX 5090 genau zu diesem Preis angeboten wird. Bemerkenswert ist, dass die Karten auf diesen geteilten Fotos nicht einmal RTX-5090-D- oder v2-Varianten sind, also die speziell für China bestimmten SKUs, die NVIDIA bereits für KI-Arbeitslasten gedrosselt hat, um Exportvorschriften einzuhalten. Das bedeutet, NVIDIA hat bereits bewiesen, dass sie die KI-Leistung einer GeForce-Karte begrenzen und gleichzeitig die Gaming-Leistung intakt halten kann, hat aber dieselbe Einschränkung nicht auf die überall anders verkaufte Standard-RTX-5090 angewandt.

Schlüsselfirmen: NVIDIA, HKEPC, TechPowerUp