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Marktverluste durch KI-Furcht und geopolitische Spannungen

Wall Street Journal Markets •
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Chiphersteller und Tech-Aktien belasteten am Montag die wichtigsten US-Indizes und lieferten einen gedämpften Start für eine geschäftige Woche. Die Aktien von Sandisk fielen um 6,5 % und Ciena fiel um 6 %, während Nvidia um 2,9 % zurückging. Der Chip-Riese sah sich seinem siebten Tag in Folge von Verlusten gegenüber, obwohl erwartet wird, dass er für das Quartal rekordhohe Umsätze von 92 Milliarden Dollar meldet. Der S&P 500 fiel um 0,3 %, der Nasdaq ging um 0,8 % zurück und der Dow Jones Industrial Average stieg leicht um 0,3 %.

Geopolitische Spannungen prägten den Wochenbeginn. Finanzminister Scott Bessent skizzierte Pläne, Iran durch Sanktionen gegen über 60 Einrichtungen einen „wirtschaftlichen D-Day“ zu verpassen. Analysten stellten jedoch fest, dass die Ankündigung im Vergleich zur Rhetorik an Substanz mangelte. Inzwischen hielten die Handelsspannungen mit Kanada an, wobei Präsident Trump ab Januar Zölle in Höhe von 50 % auf Automobile androhte. Der kanadische Premierminister Mark Carney versuchte vergeltende Abgaben, doch Händler ignorierten diese Schlagzeilen weitgehend als vorübergehende Behauptungen.

An den Anleihemärkten fielen die Renditen leicht nach Gerüchten über erhöhte Rückkäufe des Finanzministeriums. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe lag bei 4,703 %, unter dem Schlusskurs vom Freitag. Finanzminister Bessent weigerte sich, über mögliche Reduzierungen der Größen von Schuldauktionen zu kommentieren, und erklärte, das Ministerium werde bis Anfang November an den aktuellen Praktiken festhalten.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Nvidia, Sandisk, Ciena, S&P 500, Nasdaq, Dow Jones Industrial Average, Rystad Energy, Jones Trading, Finanzministerium, Tradeweb | Personen: Scott Bessent, Jorge León, Trump, Mark Carney, Mike O’Rourke, Hannah Erin Lang, Sam Goldfarb | Orte: USA, Iran, Kanada, Wall Street