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Gold fällt um 1,7% nach Fed-Äußerungen

Wall Street Journal Markets •
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Die Gold-Futures fielen in New York um 1,7%, nachdem Fed-Chef Kevin Warsh auf dem Jackson Hole Symposium Inflationssorgen geäußert hatte, was die Renditen von Staatsanleihen nach oben trieb. Analysten betrachten jede hawkische Haltung der Fed als bärisch für Gold, trotz der jüngsten Unterstützung durch die Pläne des Finanzministeriums, Anleihekäufe zu erhöhen. Auch Silber fiel um 1,5%.

In London stiegen Minenaktien, da die europäischen Märkte stark eröffneten, wobei Bankaktien einige Verluste aufholten. Die Goldpreise blieben dank Käufen als sicherer Hafen fest und stützten Edelmetallminen wie Hochschild Mining, das um über 3% zulegte, und Endeavour Mining, das um 2,3% stieg. Der diversifizierte Minenkonzern Anglo American stieg um 1%, und der Kupferminenbetreiber Antofagasta gewann 1,3%.

Die Übernahme von Nexa Resources durch Boliden wird einen globalen Zinkführer schaffen, so der Deutsche-Bank-Analyst Liam Fitzpatrick. Der Deal, der den Kauf der 65%-Beteiligung von Votorantim und ein Übernahmeangebot für die restlichen 35% umfasst, wird das konsolidierte EBITDA von Boliden um über 35% steigern und die Betriebsvermögenswerte von 12 auf 20 erweitern. Die Deutsche Bank stuft Boliden mit „Halten“ und einem Kursziel von 620 schwedischen Kronen ein, während die Aktie um 1,8% auf 576,80 Kronen stieg.

Die Goldpreise bleiben gestützt, da sich Anleger um die US-Fiskalprobleme und einen schwächeren Dollar sorgen, so die Analysten von ANZ. Sie erwarten anhaltende Käufe zum Schutz. Unterdessen war die Prognose von Lynas Rare Earths für das kommende Jahr vage, so UBS, das die Kaufempfehlung beibehält, aber das Kursziel von 22,75 AU$ auf 22,50 AU$ senkte. Macquarie stellte die langfristige Rolle von Mangan im Portfolio von South32 in Frage, da sich das Unternehmen auf Kupfer und Zink konzentriert, und hob das Kursziel auf 5,00 AU$ an.