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USA sanktionieren Banque Misr in den VAE

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Das US-Finanzministerium hat die Filiale in den Vereinigten Arabischen Emiraten der Banque Misr, der zweitgrößten Bank Ägyptens, sanktioniert, weil sie angeblich 1,8 Milliarden Dollar für 103 Unternehmen im Zusammenhang mit Irans Schattenbankennetzwerk verarbeitet hat. Diese von Finanzminister Scott Bessent angekündigte Maßnahme zielt auf die Rolle der Bank bei der Abwicklung von Transaktionen für das iranische Verteidigungsministerium und die Islamischen Revolutionsgarden ab.

Die Banque Misr VAE, die seit 40 Jahren in den Emiraten tätig ist, sieht sich Beschränkungen ihres Korrespondenzbankzugangs zu US-Finanzinstituten gegenüber. Die Sanktionen zielen darauf ab, globale Banken unter Druck zu setzen, die Prüfung Iran-bezogener Transaktionen zu verschärfen, und nutzen dabei den "Abschreckungseffekt des Privatsektors" finanzieller Strafen.

Ägyptische Beamte äußerten Besorgnis über mögliche Auswirkungen, da die Banque Misr eine staatliche Säule der nationalen Wirtschaft ist. Die Bank spielt eine entscheidende Rolle bei der Abwicklung von Überweisungen von Ägyptern, die am Golf arbeiten, einer wichtigen Quelle für Devisen für ein Land, das bereits mit wirtschaftlichem Druck zu kämpfen hat.

Experten merken an, dass die Sanktionen zwar nur die VAE-Filiale betreffen, die breiteren Auswirkungen jedoch andere Finanzinstitute davon abhalten könnten, mit der Banque Misr Geschäfte zu machen, was die wirtschaftliche Belastung in Ägypten verstärken könnte. Die Aktion des Finanzministeriums unterstreicht die eskalierende US-Kampagne, den Iran finanziell zu isolieren.

Wichtige Unternehmen: Unternehmen: Banque Misr | Personen: Scott Bessent, Timothy Kaldas | Orte: Vereinigte Arabische Emirate, Ägypten, Iran, Abu Dhabi, Schardscha, Ras Al Khaimah, Dubai