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Isjum unter Bedrohung: Russland rückt vor

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Isjum, eine ostukrainische Stadt, die von Russlands Besatzung 2022 gezeichnet wurde, bereitet sich nun auf einen weiteren Angriff vor, da Moskaus Kräfte näher rücken und mit Gleitbomben und Drohnen angreifen. Die Bewohner erinnern sich an das Massengrab und die zerstörten Gebäude, die nach der fünfmonatigen Besatzung zurückblieben, als 447 Leichen exhumiert und auf einem Hügel wieder beigesetzt wurden. Der strategische Hochgrund der Stadt hat sie seit Jahrhunderten zu einer umkämpften Festung gemacht, von Kosaken bis zu Nazis. Heute, mit ausgehobenen Verteidigungsstellungen und ukrainischen Truppen, die Großoperationen proben, fürchten Menschen wie der Journalist Mykola Kaliuzhny und der stellvertretende Bürgermeister Volodymyr Matsokin weitere Zerstörung, klammern sich aber an die Hoffnung, dass ukrainische Kräfte die Linie halten. Die Bevölkerung ist von 45.000 auf etwa 28.000 gesunken, und anhaltende russische Schläge halten die Erinnerung an vergangene Schrecken frisch.

Der lokale Kommandeur "Coach" betonte die Planung für jedes Szenario, während das ukrainische Militär neue Befestigungen vorbereitet. Historische Ausstellungen im Museum von Isjum zeigen russische Propaganda, Helme und Stiefel, was die schmerzhafte Vergangenheit der Stadt unterstreicht. Trotz der drohenden Gefahr führen die Bewohner ihren Alltag fort, mit Musik, die auf dem Hauptplatz widerhallt, und weigern sich zu akzeptieren, dass der Feind zurückkehren könnte.

Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt betont, dass Isjum wiederaufbauen und jenseits seines Rufs für Massengrab und Folter leben will. Anhaltende russische Vorstöße und Angriffe halten die Gemeinschaft in Spannung, doch sie bewahren Hoffnung und Widerstandskraft.