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Emma Clines 'Switzy': letzter Flug und Abrechnung

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Emma Clines selbstbewusster dritter Roman, 'Switzy,' folgt David Hastings, einem ehemaligen C.F.O. in den Siebzigern, der sich mit früh einsetzender Alzheimer-Krankheit konfrontiert sieht. Mit genügend geistiger Reserve und Ressourcen wählt David eine luxuriöse assistierte Selbsttötung in einer Dignitas-ähnlichen Organisation in Zurich. Vor seinem letzten Termin besucht er seine Tochter Rebecca in London und hält die wahre Natur seiner Reise geheim. Von einem jugendlichen homosexuellen Intermezzo und einem 'Lord of the Flies'-ähnlichen Mobbingvorfall mit seinem Internatszimmergenossen Tom heimgesucht, sucht David nach einer Entschuldigung und einer Abrechnung mit einer nicht integrierten Wahrheit über sich selbst. Seine wenigen erwachsenen schwulen Hookups waren verstohlen und anonym, im Kontrast zu der mühelosen Intimität, die sein junger männlicher Assistent Cody mit seinem Freund teilt. Für den Booker Prize longlistet, ist 'Switzy' eine bedeutende Abweichung von Clines früherer frauen- und jugendorientierter Fiktion. Die Erzählung sammelt schön moderne Überreste—Flugmeilen, Versandumschläge—während sie Themen der Sterblichkeit, des Bedauerns und der Absurdität des Zurücklassens ungewaschener Fenster und neu gestrichener Räume erkundet. Davids Gedächtnis funktioniert als Streudiagramm lebendiger und verschwommener Gedanken, getrennt durch doppelte Leerzeichen, und spiegelt die Löcher in einem Stück Emmentaler Käse wider.

Schlüsselentitäten: Unternehmen: Dignitas | Personen: David Hastings, Emma Cline, Rebecca, Annabel, Tom, Cody, Bill Stearns, Anthony Trollope | Orte: Zurich, London, New York, Texas, New Mexico