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Wasser-Batterien: Pumpspeicher

Financial Times Companies •
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Die Wasserkraft, die seit dem antiken Griechenland genutzt wird und seit 120 Jahren Strom erzeugt, erfährt ein erneutes Interesse als 'Wasser-Batterie', um die Schwankungen erneuerbarer Energien auszugleichen. Bei Überschussproduktion wird Strom verwendet, um Wasser bergauf zu pumpen, wobei gravitative potenzielle Energie gespeichert wird, die später freigesetzt werden kann. Die größte Einrichtung in Nordamerika, das Pumpspeicherwerk Bath County, befindet sich in den Allegheny-Bergen Virginias.

Das in London ansässige Unternehmen Rhe Energise testet eine hochdichte Mineralwasser-Mischung — 'zweieinhalb Mal dicht wie Wasser' — die den Bau von Anlagen auf Hügeln statt auf Bergen ermöglicht. CEO Stephen Crosher erklärt, dass ihr Fluid 'frei wie cremige Milch fließt', was Geschwindigkeit und Skalierbarkeit bei kleinerem Fußabdruck bietet.

Professor George Aggidis von der Lancaster University betont, dass Pumpspeicher großskalige, langfristige Speicherung mit langer Anlagenlebensdauer und niedrigen Emissionen bietet, jedoch mehr Flexibilität für schnelle Veränderungen in den Erneuerbaren benötigt. Hindernisse sind hohe Anfangskosten, geografische Beschränkungen und Umweltauswirkungen.

Der CEO der Internationalen Hydropower-Vereinigung, Eddie Rich, unterstreicht die Notwendigkeit einer 24/7-Zuverlässigkeit, da KI, Elektrofahrzeuge und Klimaanlagen das Stromnetz belasten. Die globale Pumpspeicher-Kapazität überschritt letztes Jahr 200 Gigawatt, wobei die Projektpipeline in Entwicklung über 621GW liegt.

Wesentliche Entitäten: Unternehmen: Rhe Energise, Internationale Hydropower-Vereinigung, Pumpspeicherwerk Bath County | Personen: Stephanie Findlay, Stephen Crosher, George Aggidis, Eddie Rich | Orte: Allegheny-Bergen Virginias, London, Lancaster University, Südwest-Vereinigtes Königreich

Häufig gestellte Fragen: Wie verändert die hochdichte Flüssigkeit von Rhe Energise den Pumpspeicher?

Die Flüssigkeit von Rhe Energise ist 2,5-mal dichter als Wasser, wodurch Pumpspeicheranlagen auf Hügeln statt auf Bergen gebaut werden können, was potenzielle Standorte erweitert und den Fußabdruck verringert, während die Energiespeicherkapazität erhalten bleibt.