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Vorhersagemärkte: schlechte Idee, warnt Gründer von Dimensional Fund Advisors

Financial Times Companies •
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Der Autor, Gründer und Vorsitzender von Dimensional Fund Advisors, vergleicht Vorhersagemärkte mit Drogen und warnt davor, dass sie statt langfristigem Investieren Glücksspiel fördern. Diese Plattformen ermöglichen es Nutzern, auf reale Weltereignisse wie Wahlen und Flugverspätungen zu wetten, was ein "Lotterie-Effekt" erzeugt, der besonders gefährlich für junge Menschen ist, die nach sofortigen Nervenkitzel suchen. Eine Betterment-Umfrage ergab, dass mehr als ein Viertel der Gen Z Sportwetten als Teil ihrer Langzeitstrategie betrachtet, während mehr als die Hälfte Investitionsgelder in Wetten umleitet hat.

Das globale Handelsvolumen auf den großen Vorhersagemärkten stieg von unter 5 Mrd. USD im September 2025 auf 23,8 Mrd. USD im April 2026, gemäß Pew Research Center. Die SEC prüft, die Erlaubnis von Vorhersagemärkten-ETFs zu erteilen. Der Autor weist darauf hin, dass diese Märkte schlechter als Nullsummenspiele sind: erwartete Renditen sind negativ, ähnlich wie gegen ein Las-Vegas-Haus mit Insidern zu wetten, die die Waage beeinflussen.

Echte öffentliche Märkte funktionieren anders. Mit transparenten Preisen und Investorenschutz ermöglichen sie faire langfristige Wachstums. US-Aktien haben seit einem Jahrhundert jährliche realisierte Renditen von 10 Prozent erzielt. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass das Verständnis, wie echtes Investieren funktioniert, Menschen hilft, Spekulationen zu vermeiden und nachhaltigen Reichtauf aufzubauen.