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Macron will Europas Raumfahrtsektor stärken

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Der französische Präsident Emmanuel Macron forderte Europa auf, seinen „fragilen“ Raumfahrtsektor mit einem neuen Ansatz für eine gemeinsame Finanzierung und kühnen Explorationszielen zu stärken, und verlangte innerhalb eines Jahrzehnts Starts europäisch gefertigter Raketen. Auf einem Gipfel in Paris sprach sich Macron dafür aus, Dutzende Raketenstarts gemeinsam zu buchen, um Hersteller wie Ariane Group und Isar Aerospace zu stärken, und kritisierte das starre Geo-Return-Finanzierungsmodell. Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen unterstützte die Zusammenlegung der Raumfahrtsparten von Airbus, Thales und Leonardo zu industriellen Champions. Der Gipfel kündigte Vereinbarungen an, darunter Verträge über 15,6 Mrd. Euro für die Satellitenkonstellation Iris² und die erste europäische Weltraumfrachtvereinbarung der ESA mit The Exploration Company. Allerdings fehlten wichtige Staats- und Regierungschefs wie Bundeskanzler Friedrich Merz und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, und SpaceX sagte seine Teilnahme ab. Europa sieht sich einer wachsenden Abhängigkeit von anderen Nationen bei kritischen Raumfahrttechnologien gegenüber, was die Verteidigungsfähigkeiten bedroht.

Schlüsselentitäten: Unternehmen: Ariane Group, Isar Aerospace, Airbus, Thales, Leonardo, SpaceX, The Exploration Company | Personen: Emmanuel Macron, Ursula von der Leyen, Friedrich Merz, Giorgia Meloni, Pedro Sánchez, Elon Musk | Orte: Paris, Europa, Sibirien