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KI-Hacking-Bedrohung unterschätzt: Angriffskosten sinken

Financial Times Companies •
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Tarah Wheeler, Informationssicherheitsforscherin und Chief Security Officer bei TPO Group, warnt davor, dass KI die Kosten und die Zeit für den Start von Cyberangriffen drastisch senkt. Nach einem Vortrag für öffentliche Beamte in Indiana stand ein IT-Direktor unter Druck, KI einzuführen, während er noch mit grundlegender Cyber-Hygiene wie der Nutzung persönlicher Geräte kämpfte. Wheeler merkt an, dass KI-Modelle Exploits weit billiger und schneller generieren können als menschliche Hacker, was eine zweistufige Fähigkeitslücke schafft.

Open-Weight-Modelle auf persönlicher Hardware fehlen Schutzvorkehrungen, wodurch leistungsstarke Angriffs-Tools in ungeschulte Hände gelangen. 2025 erlitt das US-Gesundheitswesen 642 Ransomware- und Datenschutzverletzungs-Vorfälle — im Durchschnitt 7,4 Millionen Dollar pro Vorfall — und die Bedrohung nimmt zu. Wheeler weist darauf hin, dass KI-gesteuertes Patching noch Jahre entfernt ist, doch die staatlichen Cyber-Abwehrmaßnahmen verschlechtern sich. Das Multi-State Information Sharing and Analysis Center verlor im September 2025 die Bundesförderung, und CISA wurde geschwächt.

Sicherheitsforscher Nightmare Eclipse hat mehrere Microsoft-Bugs offengelegt, was die Dringlichkeit unterstreicht. Öffentlich-private Partnerschaften wie Anthropics Project Glasswing sollen helfen, doch die Glaubwürdigkeit litt, als der Zugang zu Top-Modellen gekappt und Fristen verpasst wurden. Wheeler schließt, dass der IT-Direktor die einst verfügbaren geteilten Cyber-Abwehrmaßnahmen braucht, keinen KI-Innovationsplan.