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US-Renditen zweijähriger Anleihen steigen bei Wetten auf weitere Fed-Erhöhungen

Bloomberg Markets •
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Die Renditen kurzfristiger US-Staatsanleihen stiegen, nachdem die Federal Reserve die Zinssätze erstmals seit 2023 angehoben und weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Inflation prognostiziert hatte. Die Renditen zweijähriger Anleihen kletterten auf 4,73%, den höchsten Stand seit 2024, und lagen mehr als 10 Basispunkte über dem Niveau vor der Sitzung. Längerfristige Staatsanleihen folgten der Bewegung nicht, wobei die Rendite zehnjähriger Anleihen am Tag niedriger bei 4,97% blieb.

Die Erhöhung selbst war weithin erwartet worden, und die Märkte orientierten sich stattdessen an den Quartalsprojektionen, in denen Beamte wachsende Unterstützung für weitere Straffung signalisierten. Händler erhöhten ihre Wetten auf eine weitere Fed-Zinserhöhung in diesem Jahr und preisten fast drei Erhöhungen bis Mitte 2027 ein.

"Weitere Erhöhungen sollten eindeutig auf der Agenda der Fed stehen", sagte Ed Hutchings, Leiter Zinsen bei Aviva Investors. "Der Ausblick für die Inflationsseite des Fed-Mandats muss weiterhin eine bedeutende und vorrangige Sorge bleiben." In seiner Pressekonferenz nach der Sitzung bekräftigte Vorsitzender Kevin Warsh seine Bedenken hinsichtlich der Inflation und sagte, die jüngsten Daten "sagen mir nicht, dass sich die zugrunde liegenden Trends wesentlich verbessert haben".

"Indem er sagt, dass die Erhöhung eine 'rechtzeitigere' Rückkehr zu 2% Inflation unterstützt, stellt das FOMC klar, dass noch mehr zu tun ist", sagte Luigi Buttiglione, Vorstandsvorsitzender der Beratungsfirma LB Macro. "Wahrscheinlich sind mindestens drei weitere Erhöhungen notwendig."

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Federal Reserve, Aviva Investors, LB Macro, Janus Henderson Investors | Personen: Ed Hutchings, Kevin Warsh, Luigi Buttiglione, Daniel Siluk | Orte: Jackson Hole, Wyoming, Iran