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KI-Modelle scheitern bei Intelligenztests

MIT Technology Review AI •
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Rätsel und Spiele waren seit Anbeginn zentral für die Entwicklung von KI. So wie wir unseren Verstand mit Kreuzworträtseln oder Logikrätseln testen, können Entwickler KI-Modelle anhand eines spielerischen Prüfsteinwegs testen. Der Begriff "Maschinelles Lernen" wurde 1959 von dem IBM-Computerwissenschaftler Arthur Samuel in einem Artikel popularisiert, in dem er einen Algorithmus beschrieb, der das Schachspiel lernte. Schach und das berühmte chinesische Brettspiel Go sind ebenfalls bekannte KI-Testfelder.

Im Hinblick auf die Fähigkeit, Rätsel zu lösen, hat KI große Fortschritte gemacht und das schnell. Ende 2024 zeigte ein Team von Wissenschaftlern der Columbia University, dass selbst die besten Modelle lediglich 18 % der berüchtigten New‑York‑Times‑Connections‑Rätsel lösen konnten; Anfang 2025 konnten einige Modelle diese Rätsel fast jedes Mal perfekt lösen. Doch Rätsel gehen über die reine Hervorhebung des unaufhaltsamen Fortschritts der KI‑Fähigkeiten hinaus.

Heutige Modelle stolpern noch: Kleine Veränderungen in klassischen Rätseln lassen sie häufig stolpern, und visuelle Rätsel sind eine besondere Schwäche. Hier haben Sie die Chance, Ihr Können an Rätseln zu testen, die einst KI-Modelle zum Scheitern gebracht haben. Jedes Rätsel unterstreicht mindestens eine Art, in der maschinelle und menschliche Kognition unterschiedlich sind.

Räumliches Denken bleibt ein Bereich, in dem Menschen einen riesigen Vorteil haben. Wenn ein Rätsel Sie bittet, zu bestimmen, ob verschiedene Bilder dasselbe Objekt aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen, dann können aktuelle Sprachmodelle zwar visuelle Eingaben analysieren, doch bei solchen Rätseln versagen sie kläglich. Trotz aller Diskussionen darüber, wie Weltmodelle KI beim Verständnis physischer Umgebungen helfen können, sind LLM immer noch unfähig, 3D‑Objekte so zu manipulieren, wie es räumliche Denker wie Architekten oder Maschinenbauingenieure tun.

Schlüssel‑Entitäten: Unternehmen: IBM | Personen: Vincent Kilbride, Arthur Samuel | Orte: Columbia University, New York Times, Google, University of Illinois Urbana‑Champaign