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Texas-Richter: TikTok täuschte bei Kindersicherheit

Hacker News •
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Ein Richter in Texas hat entschieden, dass TikTok Nutzer über die Wirksamkeit einer Kindersicherheitsfunktion getäuscht hat, was eine bedeutende rechtliche Entwicklung für die Social-Media-Plattform darstellt. Das Urteil resultiert aus einer Klage des Bundesstaates Texas, der vorwarf, TikTok habe Eltern und Nutzer über die Robustheit seines Tools "Family Pairing" getäuscht, das zum Schutz Minderjähriger in der App entwickelt wurde.

Das Gericht stellte fest, dass TikTok, im Besitz von ByteDance, darlegte, die Funktion biete ein höheres Maß an Sicherheit und Kontrolle, als sie tatsächlich lieferte. Konkret stellte der Richter fest, dass das Unternehmen die Fähigkeit der Funktion überbewertete, Inhalte einzuschränken und Bildschirmzeit für jüngere Nutzer zu verwalten. Diese Entscheidung erlaubt es den Vorwürfen des Staates wegen irreführender Geschäftspraktiken, zum Prozess fortzuschreiten.

Texas' Generalstaatsanwalt Ken Paxton lobte das Urteil und erklärte, es mache die Plattform für falsche Werbung in Bezug auf Kindersicherheit verantwortlich. TikTok hat noch keine detaillierte öffentliche Stellungnahme zu den spezifischen Feststellungen abgegeben, betonte jedoch zuvor, stark in Sicherheitsfunktionen für Jugendliche und Familien zu investieren. Der Fall erhöht den wachsenden regulatorischen und rechtlichen Druck auf Social-Media-Unternehmen bezüglich ihrer Auswirkungen auf Jugendliche.