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Stanford schafft teilweise menschliche Mäusehirne für Krankheitsforschung

Hacker News •
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Neurowissenschaftler der Stanford University haben erfolgreich funktionierende menschliche Gehirnzellen in Mäuse implantiert, um ein hybrides Modell zur Untersuchung psychiatrischer und neuroentwicklungsbedingter Störungen zu schaffen. Der Hauptforscher Prof. Sergiu Pașca erklärte, dass aktuelle Tiermodelle oft menschliche Reaktionen nicht vorhersagen können, wobei vielversprechende Medikamente bei Mäusen in klinischen Studien dramatisch versagen. Das Team genetisch veränderte Mäuse, die keinen Großhirnrinde besitzen, und implantierte anschließend menschliche Organoide — im Labor gezüchtete hirnähnliche Gewebe aus umprogrammierten Hautzellen.

Diese menschlichen Zellen integrierten sich in die Gehirnschaltkreise der Mäuse und bildeten Verbindungen zum Rückenmark. Nach sechs Monaten verhielten sich die implantierten Mäuse in Basistests ähnlich wie normale Mäuse, ohne kognitive Verbesserung. Dr. Sarah Chan, Bioethikerin von der Universität Edinburgh, bemerkte, dass die Forschung Fragen zur Veränderung der Kognition von Tieren aufwirft, bestätigte jedoch, dass es keine Beweise für menschenähnliches Denken gibt. Dieser Durchbruch könnte die Forschung zu Epilepsie, Autismus und Zerebralparese revolutionieren, indem er zuvor unerreichbare Aspekte der menschlichen Gehirnfunktion erfasst.