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Iranische Hacker stören britische Kraftwerk

Hacker News •
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Iranische Hacker haben eine britische Kraftwerksanlage 4 Tage lang lahmgelegt – ein bisher einzigartiger Cyberangriff. Dieser Vorfall gilt als der erste erfolgreiche Angriff dieser Art im Vereinigten Königreich und einer der größten weltweit. Der Angriff fiel mit gleichzeitigen Angriffen auf die Wasserinfrastruktur in 12 US-Bundesstaaten zusammen, was im Weissen Haus Besorgnis auslöste.

Die britische Regierung hielt den Namen der Anlage aus Sicherheitsgründen geheim, obwohl es sich um eine kleinere Anlage handelte, die die nationale Stromversorgung nicht gefährdete. Die Regierung informierte Energieunternehmen und gab Handlungsempfehlungen. Das Nationale Cyber-Sicherheitszentrum (NCSC), eine Abteilung von GCHQ, wurde benachrichtigt.

Britische und amerikanische Geheimdienste warnen seit Jahren vor täglichen Cyberangriffen von Gruppen aus Russland, China, Iran und Nordkorea. Frühere Großangriffe beeinträchtigten NHS, Schulen und Produktionslinien von Jaguar Land Rover. Dieser Vorfall unterstreicht die wachsende Bedrohung, während der Iran seine Cyberoperationen gegen westliche Länder im Kontext des Nahostkonflikts verstärkt. Ähnliche Angriffe wurden auch in Deutschland, Polen, Finnland, Belgien und Albanien registriert.

Das NCSC riet kürzlich Organisationen, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen. Experten vermuten, dass das Ziel nicht Schaden an Zivilisten zu verursachen, sondern die Fähigkeit zu demonstrieren, sensible britische Infrastrukturen zu erreichen und zu kontrollieren.