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Toxische Sporen in online verkäuferten Mumien

Ars Technica •
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Eine Studie von Squires et al. analysierte öffentliche Online-Anzeigen für mumifizierte menschliche und tierische Überreste und stellte erhebliche Gesundheitsrisiken aufgrund einer Pilzkolonisierung fest. Die Forscher untersuchten Beiträge auf Facebook, Instagram, physischen Websites, einer niederländischen E-Commerce-Plattform und Auktionshäusern. Von den 128 überprüften Beiträgen stammten nur 24 von Nicht-Meta-Plattformen. Die Artikel bestanden hauptsächlich aus Körperteilen wie Händen, Füßen oder Köpfen, mit sechs Tierexemplaren wie einer Katze, einem Falken, einem Ibis, einem Barsch und einem Primatenschädel. Nur ein Verkäufer bot einen vollständigen Körper an, was als extrem selten und kostspielig noted wird.

Die Analyse ergab, dass sich die Verkäufer der gesetzlichen Beschränkungen bewusst waren, oft Orte angaben, an denen Übertragungen verboten sind, und eine klare Deklaration des Inhalts vermieden, um eine Konfiszierung zu verhindern. Die Herkunft war häufig nicht vorhanden. Am alarmierendsten war, dass 13 Facebook-Beiträge sichtbares Pilzwachstum auf den Überresten zeigten, gekennzeichnet durch gelbe, weiße, schwarze oder rosa Flecken. Dies deutet auf ungeeignete Lagerbedingungen und eine potenzielle weit verbreitete Exposition gegenüber toxischen Sporen hin.

Squires betonte, dass diese Artikel national und international mit wenig Rücksicht auf die Gesundheitssicherheit versendet werden. Die Forscher fordern klarere und hervorgehobene Richtlinien, um Lücken in den Versandrichtlinien zu schließen und Käufer und Verkäufer vor Fehlinterpretationen zu schützen. Die Ergebnisse wurden im International Journal of Cultural Property veröffentlicht.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: Meta | Personen: Squires | Orte: Dutch