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Snap Specs Hands-On: Unabhängige AR-Brillen-Review

Engadget •
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Snap hat endlich seine ersten consumer-fertigen AR-Brillen, die Specs für 2195 Dollar, veröffentlicht, was nach einem Jahrzehnt der Experimente eine bedeutende Wette für das Unternehmen darstellt. Die Brillen replizieren viel der Funktionalität eines Mixed-Reality-Headsets, ohne dass ein separates Puck, ein Controller oder ein angeschlossenes Kabel erforderlich ist. Allerdings geht diese Fähigkeit mit Kompromissen einher, insbesondere der Größe und dem Gewicht des Geräts, das bei 132 Gramm liegt.

Sitz und Optik sind subjektiv; die Rahmen gibt es in den Größen 47 mm und 52 mm, wobei die kleinere Größe einen besseren Sitz bietet. Obwohl nicht "normal" aussehend, ist das voluminösere Design mit anderen AR-Produkten wie Xreal's Aura vergleichbar. Das Gewicht ist gleichmäßig verteilt, und der eng anliegende Sitz verhindert ein Verrutschen. Das Betriebssystem wirkt polierter, mit Hand-Tracking-Steuerung über zwei Frontkameras. Benutzer können mit dem Zeigefinger den Cursor bewegen und per Pinch auswählen. Eine bemerkenswerte Verbesserung ist die Fähigkeit von AR-Inhalten, "anzuhorchen" und dem Nutzer zu folgen, während er sich durch einen Raum bewegt, unterstützt durch einen Sichtfeld von 51 Grad. Das Display ist hell und einstellbar, die Sichtbarkeit variiert jedoch je nach Umgebungslicht.

Trotz der polierten Oberfläche und nützlicher Apps bleiben Fragen zur Zielgruppe des Produkts. Die Brillen repräsentieren Snap's bisher fähigste eigenständige AR-Brille, die fortschrittliche Funktionen mit einem charakteristischen, voluminösen Design in Einklang bringt.