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US-Aktienfutures unverändert nach Warsh-Kommentaren

Wall Street Journal Markets •
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US-Aktienfutures und Staatsanleihenrenditen blieben in den frühen europäischen Handelsstunden am Montag fast unverändert, während Märkte die Aussagen von Fed-Chef Kevin Warsh zum Jackson-Hole-Symposium und die Zinsaussichten bewerteten. Anleger wiegen die Zinsrichtlinien des Fed nach, nachdem Warsh erklärte, dass die Inflation immer noch zu hoch sei und dass die besseren Lesewerte dieses Sommers ihn nicht davon überzeugt hätten, dass die zugrundeliegenden Trends tatsächlich signifikant verbessert worden seien. Er sagte, dass der Fed sein sein muss, dass die zugrundeliegende Inflation klar und in ausreichendem Maße auf sein Ziel von 2% zusteuert. Das Marktpreisniveau impliziert derzeit etwa eine 60-prozentige Chance auf eine Fed-Zinenerhöhung im September, sagten Analysten von Capital Economics. Die weitere Preisbildung kurzfristiger Zinserhöhungen hat kurzfristige Staatsanleihenrenditen nach oben gedrückt, wie Capital Economics betonte. Die Beratung erwartet, dass die Fed letztendlich die Politik mehrfach verschärfen wird, weil die Wirtschaft der USA weiterhin stark ist. Die breiteren Marktbewegungen waren begrenzt. Futures für den S&P 500 und den Dow Jones Industrial Average jedes sank um 0,2 Prozent. Futures für den Nasdaq-100 blieben unverändert. Renditen für 10-jährige Staatsanleihen stiegen um 0,1 Basispunkt auf 4,718 Prozent. Gold-Contracts sankten um 1,2 Prozent und der Dollar blieb praktisch unverändert. Brent-Kraftstoff stieg um 2,9 Prozent auf 90,65 US-Dollar pro Barrel an, da erneute Konflikte im Nahen Osten Sorgen um Lieferunterbrechungen steigerten. Asiatische und europäische Aktien waren gemischt. Bitcoin schwankte rund um 78.000 US-Dollar.

Schlüsselentitäten: Unternehmen: Capital Economics | Personen: Kevin Warsh | Standorte: Jackson Hole, USA, Naher Osten