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Linqto-Gründer wegen Betrugs angeklagt

Wall Street Journal Markets •
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Bundesanwälte haben William Sarris, Gründer der Investmentfirma Linqto für Privatunternehmen, angeklagt, Anleger betrogen zu haben, indem er angeblich die Preise für Pre-IPO-Aktien erhöhte.

Die Staatsanwälte behaupten, dass Sarris Anleger über die tatsächlichen Kosten von Aktien in Privatunternehmen getäuscht hat, indem er die Preise erhöhte, um höhere Gebühren und Provisionen für Linqto zu generieren. Das Schema soll Tausende von Anlegern betroffen haben, die über die Plattform Aktien kauften und glaubten, einen fairen Marktwert zu erhalten.

Die Anklagen unterstreichen die zunehmende regulatorische Prüfung der Investitionsbranche für Privatunternehmen, die sich schnell ausgeweitet hat, da Privatanleger Zugang zu Aktien vor Börsengängen suchen. Linqto positionierte sich als Marktplatz, der kleineren Anlegern den Kauf von Bruchteilsaktien an bekannten Pre-IPO-Unternehmen ermöglicht.

Sarris sieht sich mehreren Anklagen gegenüber, darunter Überweisungsbetrug und Wertpapierbetrug. Bei einer Verurteilung drohen ihm eine erhebliche Haftstrafe und finanzielle Strafen. Der Fall wird von Bundesbehörden in Zusammenarbeit mit der SEC verfolgt, die ebenfalls eine damit zusammenhängende Untersuchung der Geschäftspraktiken von Linqto eingeleitet hat.

Wichtige Unternehmen: Unternehmen: Linqto | Personen: William Sarris