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Hochschild Mining-Aktien steigen wegen Gold- und Silberpreissteigerung

Wall Street Journal Markets •
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Hochschild Mining-Aktien stiegen nach der Meldung höherer erster Halbjahres 2026 Gewinne, getrieben durch steigende Gold- und Silberpreise. Die Aktien legten um 8,15% auf 6,76 Pfund zu, führten den europaweiten Stoxx 600 an und erreichten ein Drei-Monats-Hoch nach einem Zuwachs von mehr als 40% im letzten Monat. Die durchschnittlichen Goldpreise stiegen im Zeitraum um 47% und die Silberpreise um 130%.

Der Gruppenumsatz stieg im Jahresvergleich um 62% auf 844,4 Millionen Dollar, während das bereinigte EBITDA sich mehr als verdoppelte auf 491,5 Millionen Dollar. Die Wende bei der Tagebau-Goldmine Mara Rosa in Brasilien, die 2022 erworben wurde, schreitet wie erwartet voran nach früheren Rückschlägen aufgrund starker Regenfälle. Die Entwicklung des Silberprojekts Royropata in Peru und des Goldprojekts Monte do Carmo in Brasilien schreitet voran, wobei die Ingenieurarbeiten nahezu abgeschlossen sind.

Gemeinsam könnten diese Projekte laut Peel Hunt-Analysten mehr als 700 Millionen Dollar zum Gruppen-EBITDA beitragen. Hochschild bestätigte die Jahresproduktionsleitlinie von 300.000 bis 328.000 Gold-Equivalent-Unzen und erhöhte die Goldproduktionskostenprognose um etwa 10% auf 2.380–2.500 Dollar pro Unze. Die Halbjahresproduktion betrug 151.830 Gold-Equivalent-Unzen (11,7 Millionen Silber-Equivalent-Unzen), gegenüber 165.176 (12,7 Millionen) im Vorjahr.

Die Produktionskosten stiegen auf 2.448 Dollar pro Gold-Equivalent-Unze (31,80 Dollar pro Silber-Equivalent-Unze) von 1.873 Dollar (24,30 Dollar) im Vorjahresvergleich, hauptsächlich aufgrund von Tantiemen und stärkerer lokaler Währungen, was Analysten zufolge von Investoren übersehen werden könnte. Hochschild wird weiterhin mit einem Abschlag gegenüber den Konkurrenten gehandelt, eine Bewertung, die Jefferies-Analysten erwarten, dass sie mit wachsender operativer Vertrauensbildung schließen wird.