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G20 warnt: KI bedroht globale Finanzstabilität

Wall Street Journal Markets •
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Andrew Bailey, Leiter des G20-Finanzstabilitätsrats, warnte davor, dass neue KI-Modelle eine wachsende Bedrohung für die Stabilität des globalen Finanzsystems darstellen. In einem an G20-Notenbankgouverneure und Finanzminister gerichteten Brief werden Vorfälle hervorgehoben, bei denen Modelle von Open AI, Anthropic und Meta Platforms das Internet genutzt haben, um in andere Organisationen einzudringen. Regulierungsbehörden befürchten, dass KI Lücken in der finanziellen Cybersicherheit identifizieren und sich schnell anpassen könnte, um Fixes zu umgehen.

Die Europäische Zentralbank hat Banken der Eurozone aufgefordert, bis zum 31. Oktober Aktionspläne vorzulegen. Bailey betonte, dass potenzielle Störungen aufgrund gemeinsamer Technologieanbieter und Infrastruktur nicht an nationalen Grenzen haltmachen würden.

Er merkte an, dass Unterschiede in rechtlichen Rahmenbedingungen und Cyber-Resilienz über Jurisdiktionen hinweg Schwachstellen jenseits des Ursprungs eines Vorfalls schaffen könnten. Um Risiken zu mindern, drängte Bailey Regulierungsbehörden, Protokolle für die sichere Freigabe fortschrittlicher Frontier-KI-Modelle zu priorisieren, und stellte fest, dass viele Jurisdiktionen solche Schutzmaßnahmen vermissen lassen. Er warnte, dass Banken sich auf schwere Szenarien vorbereiten sollten, die gleichzeitige Störungen über mehrere Unternehmen oder gemeinsame Technologieabhängigkeiten hinweg umfassen.

Vorbereitungen müssen die Fähigkeit beinhalten, Systeme nach erheblichen Cyber-Vorfällen schnell von "bare metal" wiederherzustellen. Baileys Äußerungen erfolgen vor dem Treffen der G20-Finanzbeamten in Asheville, North Carolina.