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Brasilianischer Milliardär beeinflusste Trumps Rindfleischplan

Wall Street Journal Markets •
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Der brasilianische Milliardär Joesley Batista traf sich einen Tag bevor Präsident Donald Trump einen Plan ankündigte, Zölle auf Rindfleischimporte aufzuheben, eine Maßnahme, die amerikanische Bauern und Rancher verärgerte. Batista, eine Schlüsselfigur in der globalen Fleischverarbeitungsindustrie über das Familienunternehmen JBS SA, traf sich mit Trump, was Fragen nach dem Einfluss ausländischer Geschäftsinteressen auf die US-Handelspolitik aufwarf. Der Plan zur Zollaufhebung, falls umgesetzt, würde großen Rindfleischexporteuren wie Brasilien zugutekommen, wo JBS seinen Hauptsitz hat.

Kritiker argumentieren, dass die Politik heimische Produzenten untergräbt, die lange Zeit auf Zollschutz angewiesen waren. Der Zeitpunkt des Treffens – genau einen Tag vor der politischen Ankündigung – zog die Aufmerksamkeit von Landwirtschaftsgruppen und Gesetzgebern auf sich, die wegen möglicher Interessenkonflikte besorgt sind. Das Weiße Haus hat die Einzelheiten des Gesprächs nicht offengelegt, aber die Nähe des Treffens zur politischen Wende hat Spekulationen über das Ausmaß von Batistas Einfluss angefacht.

JBS, der weltgrößte Fleischverarbeiter, hat ein bedeutendes Interesse am Zugang zum US-Markt. Dieser Vorfall unterstreicht den Schnittpunkt zwischen internationaler Agrarindustrie und amerikanischen Handelsentscheidungen.