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Japanische Anleiherendite erstmals seit 1996 bei 3%

Financial Times Markets •
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Die 10-jährige japanische Regierungsanleiherendite erreichte am Dienstag erstmals seit 1996 3 %, nachdem US-Finanzminister Scott Bessent den Bank of Japan aufgefordert hatte, die Zinsen aggressiver zu erhöhen. Die Bewegung spiegelt einen globalen Anleiherausverkauf wider, bei dem auch die Renditen von 10-jährigen US-Staatsanleihen aufgrund erneuter Konflikte im Nahen Osten mehrjährige Höchststände erreichten. Bessent traf japanische Finanzministerin Satsuki Katayama und BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda auf einem G20-Treffen in den USA und forderte Tokio zum Handeln auf.

Markterwartungen sehen nun eine Zinserhöhung um 0,25 Punkte auf 1,25 % bei der nächsten Sitzung der Bank of Japan am 18. September. Die 3%-Marke wirft Sorgen bezüglich der Finanznachhaltigkeit Japans auf und könnte Lebensversicherungen bewegen, Kapital von US-Anleihen abzurepatriieren.

Der japanische Haushalt geht für das nächste Finanzjahr, das im März beginnt, von einem Zinssatz von 3,8 % aus. Der Yen, der nach gemeinsamen US-Japan-Interventionen im Juli und August auf 155 Yen pro Dollar gestärkt hatte, hat sich seitdem wieder Richtung 160 Yen bewegt. Behörden betonen die Notwendigkeit kontinuierlicher Koordination, da disorderhafte Yen-Bewegungen ein Risiko für globale Marktinstabilität und höhere Kreditkosten für US-Haushalte darstellen.