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Bitcoin > 80.000 $: Dollar-Debasement-Trade kehrt zurück

Wall Street Journal Markets •
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Bitcoin sprang kurzzeitig über 80.000 $ zum ersten Mal seit Mai, da die Bemühungen der Trump-Regierung, die langfristigen Zinssätze niedrig zu halten, Diskussionen über einen „Dollar-Debasement-Trade“ neu entfachten. Der größte Krypto-ETF, der iShares Bitcoin ETF, verzeichnete laut Datenanbieter SoSoValue bis gestern sechs aufeinanderfolgende Tage mit Nettozuflüssen. Bitcoin ist in der vergangenen Woche um mehr als 20 % gestiegen.

Die Befürchtung, dass der Wert des Dollars durch Inflation und ausufernde Staatsausgaben erodiert werden könnte, befeuert seit langem das Argument für Bitcoin, der als Alternative zu traditionellen staatlich gedeckten Währungen geschaffen wurde. Skeptiker entgegnen, dass der digitale Token extrem volatil ist und nicht wirklich als nützlicher Inflationsschutz gedient habe.

Die Märkte sind ansonsten ruhig und ignorieren geopolitische Spannungen um den Iran und einen eskalierenden Handelskrieg mit Kanada: US-Aktienfutures notieren leicht höher, und Brent-Öl ist auf rund 88 $ pro Barrel zurückgegangen. Ottawa wird voraussichtlich um 11 Uhr ET seine Antwort auf die US-Zölle bekannt geben, nachdem Präsident Trump angekündigt hatte, die USA würden ab Januar 50 % Zölle auf Autos und Autoteile aus Kanada erheben.

Anleger spekulieren zudem, welche globale Bank neue US-Sanktionen treffen könnte, nachdem Finanzminister Scott Bessent gestern erklärte, dass diese Woche ein großes ausländisches Finanzinstitut im Rahmen einer neuen Kampagne zur Isolierung der iranischen Wirtschaft sanktioniert werde.