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Wähler sehen Republikaner als "elitäre" Partei

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In der amerikanischen Politik ist "Elite" ein Schimpfwort. Jahrelang wurden die Demokraten als "liberale Elite" verspottet, doch dieses Klischee wandelte sich, als die Partei Wähler der Arbeiterklasse verlor und wohlhabendere, besser gebildete Wähler gewann. Jetzt ergibt eine Umfrage des New York Times/Siena University, dass Wähler die Republikaner eher als "elitär" ansehen.

Auf die Frage, welche Partei das Wort "elitär" beschreibt, sagten 43 Prozent die Republikaner und 33 Prozent die Demokraten. Im Jahr 2022 lagen die Parteien gleichauf. Der Wandel wurde von Unabhängigen getragen: 45 Prozent nennen die Republikaner jetzt elitär, gegenüber 36 Prozent. Frauen wählten die Republikaner mit einem Vorsprung von 20 Punkten, und 59 Prozent der 18- bis 29-Jährigen taten dies ebenfalls.

Die Wähler beschrieben eine Partei, die aufgehört hat, auf alle zu achten. Lauren Wilson, 40, aus Cranford, N.J., unterstützte Trump 2024, plant aber, demokratisch zu wählen. Rebecca Schneider-Kaplan aus Staten Island sagte, Trump denke, er sei "über allem". Jesus Estrada, 21, aus Pasadena, Texas, nannte Trumps Steuern. Jerry Jacob, 37, sagte, die Republikaner scheinen "in ihrer eigenen Welt" zu sein.

Wichtige Entitäten: Unternehmen: New York Times, Siena University, CNN, MS NOW, Politico | Personen: Donald Trump, Ruth Igielnik, Sophia June, Lauren Wilson, Rebecca Schneider-Kaplan, Jesus Estrada, Jerry Jacob, Joe Biden | Orte: Cranford, N.J., Staten Island, Pasadena, Texas, White House