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Nepal testet Drohnen-Hilfe nach tödlichen Fluten

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Laut den Vereinten Nationen haben verheerende Überschwemmungen und Erdrutsche in Nepal über 2.500 Menschen getötet und rund 10.000 Haushalte betroffen. Am Samstag testeten nepalesische Rettungskräfte in Devighat nahe der zentral gelegenen Stadt Bidur die Lieferung von Hilfsgütern per Drohne. Die Katastrophe riss Brücken und Straßen weg, unterbrach Transport und Kommunikation über die Flüsse Bhotekoshi und Trishuli.

Etwa ein Dutzend private Drohnenbetreiber, Armee-Freiwillige und Polizisten versammelten sich, um eine große Drohne zu testen – etwa so groß wie ein Esstisch mit verlängerten Propellern, fähig bis zu 220 Pfund zu tragen. Sie luden vorsichtig 130 Pfund Reis, Instant-Nudeln, Kleidung und Hygieneartikel für den Erstflug. Leichter Regen erschwerte die Befestigung mit Seilen und Karabinern.

Die Drohne flog niedrig über den Trishuli, schwebte auf der anderen Seite, während die Tester die Güter entluden. Jeder Hin- und Rückflug dauerte etwa drei Minuten. Nach mehreren erfolgreichen Versuchen plant das Team, die Ergebnisse den Behörden vorzulegen, um zu prüfen, ob Drohnenlieferungen humanitäre Hilfe beschleunigen könnten. Andere Drohnen liefern bereits Notrationen in entlegene Gebiete.

Die Flut zerstörte mehr als 35 Brücken und beschädigte rund 25 Meilen Straßen, einschließlich kritischer Autobahnen. Nepals Außenminister Swarnim Wagle sagte Reuters, dass über 4 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau der Infrastruktur nötig sein könnten. Nepal hat tragbare Brücken bei anderen Ländern angefordert, um die Anbindung wiederherzustellen.